BUNBURY
The Importance of Being Ernest
Oscar Wilde
 
PREMIERE 29. 11. 19
Rolle: Lane, Merriman, Grisby
Große Bühne ETA Hoffmann Theater Bamberg
© Fotos: Jürgen Schabel
Der Reichskanzler von Atlantis
Björn SC Deigner
Rolle: Rudolf von Sebottendorf
PREMIERE 13.10.19 Studio ETA Hoffmann Theater Bamberg
URAUFFÜHRUNG

Im Gebiet des Reichskanzlers gelten weder sachliche Argumente, staatliche Forderungen noch der Personalausweis. Die Bundesrepublik Deutschland ist für den Reichskanzler kein legitimer Staat, es gilt das Reich der Deutschen in den Grenzen von 1871 wiederherzustellen, die Weltverschwörer auszumerzen und ganz nach von Sebottendorfs Ideal das Blut reinzuhalten. 

 

In der Reichsbürgerszene treffen abstruse Verschwörungstheorien selbsternannter Könige auf gefährliche Waffensammler, Esoterikfreaks auf vermeintliche Rechtsspezialisten. Ihre Demokratiefeindlichkeit ist durchdrungen von altvölkischem und faschistischem Gedankengut, ihre Akteur*innen sind gut vernetzt in rechten Strukturen. Björn SC Deigners Theaterstück "Der Reichskanzler von Atlantis" ist eine böse Farce, in Leichtigkeit stellt er das Absurde dieser versprengten, aber nicht zu unterschätzenden Szene zur Schau.

 
Regie: Brit Bartkowiak
 
Geboren 1980, studierte Brit Bartkowiak Germanistik und Theaterwissenschaft in Mainz und in Wellington, Neuseeland.
2006 Studium der Schauspieltheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Von 2009 bis 2013 arbeitete sie als Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin. Dort inszenierte sie u.a. die Uraufführung von "Muttersprache Mameloschn" von Sasha Marianna Salzmann. Die Produktion war für den Preis der Mülheimer Theatertage 2013 nominiert und gewann den Publikumspreis.
2013 erreichte sie in der jährlichen Kritikerumfrage von der Fachzeitschrift Theater heute Platz zwei in der Kategorie Nachwuchsregisseur. Ihre Arbeiten wurden sowohl im deutschsprachigen als auch im europäischen Raum zu namhaften Festivals und Gastspielen eingeladen.
Bühne und Kostüme: Nikolaus Frinke
Nikolaus Frinke wurde 1978 in Brühl/Erftkreis geboren, absolvierte nach dem Abitur zuerst eine Ausbildung zum Tischler und studierte anschließend Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Martin Zehetgruber an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Während des Studiums arbeitete er in verschiedenen Funktionen bei den Projekten der Bühnenbildklasse mit, unter anderem mit den Regisseuren René Pollesch, Wolfram Apprich und Johann Kresnik. Während des Studiums war er von 2005 bis 2007 Stipendiat der Künstler­för­derung des Cusanus­werkes und von 2007 bis 2009 Stipendiat der Akademie Musik­theater heute der Deutschen Bank Stiftung. 

© 2019 by Paul Maximilian Pira
 

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